Der Shiba Inu

Vor allem durch sein Äußeres bewegt der Shiba Inu viele angehende Hundebesitzer, sich für diese Rasse zu entscheiden. Der Kleine Hund hat eine Größe von 37 bis 40 Zentimetern. Er wiegt im Normalfall zwischen acht und zehn Kilogramm. Er verfügt über einen eleganten, schlanken Körper mit einer warmen Fellfarbe.

 

Eigenschaften des Shiba Inu

Der Shiba Inu verfügt über ein lebendiges und sehr fröhliches Wesen und gilt als recht ausgeglichen. Er fühlt sich in Wohnungen recht wohl und bellt nur sehr selten. Seine Unabhängigkeit vom Menschen wird manchmal als Vorteil, manchmal auch als Nachteil betrachtet. Er kommt gut damit zurecht, auch einmal eine Stunde alleine zu bleiben, aber er ist kein Schoßhund.

 

Ein Hund mit starkem Willen

Der Shiba Inu wird auch als die Katze unter den Hunden bezeichnet. Das liegt an seinem starken Willen. Wird er gerufen, so kommt er nicht zu seinem Besitzer, weil dieser ihn gerufen hat, sondern weil er es selbst so möchte. Er ist zwar freundlich zu anderen Haustieren und zu Menschen, aber er teilt nicht gerne: Am liebsten hat er sein eigenes Futter und sein eigenes Spielzeug.

 

Die Erziehung des Shiba Inu

Der Shiba Inu ist gleichermaßen intelligent, wie auch dickköpfig. Er hat seinen eigenen Kopf. Sein Besitzer muss sich als „Rudelführer“ also zu behaupten wissen. Er muss entschlossen und bestimmt erzogen werden. Dann ist es kein Problem für den Hund, ein umgänglicher und folgsamer Hund zu werden. Er ist keineswegs als Einsteigerhund zu verstehen.

 

So sieht der Shiba Inu aus

Der Shiba Inu ist ein Leichtgewicht unter den Hunden. Er ist flink, aber trotzdem muskulös und stark. Der Hundist ein Meister des Streunens durch niedrige und dichte Wälder. Er verfügt über einen gebogenen Schwanz und ein kurzes Oberfell. Sein weiches und dickes Unterfell ist ein guter Schutz vor kalten Temperaturen. Er benötigt nur wenig Fellpflege. Diese wird allerdings im Frühling und im Herbst notwendig.

 

Eine alte Hunderasse

Schon im Jahr 300 vor Christus war die Hunderasse bekannt. Ursprünglich stammt er aus Bergregionen von Japan. Hier wurde er bei der Jagd auf Vögel und kleine Wildtiere eingesetzt. Im 20. Jahrhundert stand die Hunderasse kurz vor dem Aussterben. Viele Hunde wurden im zweiten Weltkrieg bei Bombenangriffen getötet, andere vielen der Staupe-Krankheit zum Opfer.

 

Der Name

„Inu“ ist die japanische Bezeichnung für „Hund“. „Shiba“ steht für den Buschwald, was auch sein ursprünglicher Lebensraum war. Eine alte Bedeutung für „Shiba“ ist auch das Wort „klein“. Der Begriff „shiba-aka“ steht für einen bräunlichen Rot-Ton. Alle drei Bedeutungen würden zu dem Hund passen.

 

Kein Fuchs

Sowohl seine Fellfarbe, wie auch seine Größe führen manchmal zu Verwechslungen mit einem Fuchs. Sogar sein Gesicht und seine Ohren, ja auch seine Beine, sind jenen des Fuchses recht ähnlich.

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