Der Schnauzer: Ein Sturkopf und Familienhund

Der Schnauzer zeigt sich in unterschiedlichen Größen. So gibt es den Zwergschnauzer und den Riesenschnauzer. Der mittelgroße Mittelschnauzer vertritt die ursprüngliche Rasse. Sein Aussehen wird als „urig“ bezeichnet, was ihn bei vielen Menschen so beliebt macht.

 

Ein Hund mit widersprüchlichen Eigenschaften?

 

Der Schnauzer gilt al sehr lebhaft. Gleichzeitig ist er ein sehr ausgeglichener Hund. Er kann sehr eigenwillig sein, aber auch anhänglich, mutig und wachsam. Viele dieser Vierbeiner gelten auch als extrem verspielt. Der Schnauzer ist eben ein Allrounder, der sowohl als treuer Familienhund, wie auch als unerschrockener Wachhund punkten kann. Als Arbeitshund ist der Schnauzer ebenfalls unermüdlich. Als Hundehalter sollten Sie schon etwas souveränes Auftreten kennen.

 

Ein temperamentvoller Hund

 

Die Ausdauer des Schnauzers ist der von manchem Hundehalter überlegen. Wenn Sie ausgedehnte Spaziergänge lieben, dann ist der Schnauzer ein guter Gefährte. Auslastung kann er auch im Besuch der Hundeschule finden. Dieser Hund verfügt über ein ausgeprägtes Selbstbewusstsein, was auch zur Dominanz führen kann. Achten Sie darauf, dass Ihr Vierbeiner nicht das Kommando übernimmt.

 

Wenn Sie Ihren Hund stets körperlich und geistig auslasten, dann wird er Ihnen gerne bereitwillig folgen. Konsequente Führung ist hierfür auch eine Voraussetzung.

 

Der Schnauzer als Familienhund

 

Schnauzer verbringen gerne viel Zeit mit der Familie und verstehen sich in der Regel auch mit Kindern gut. Das Alleinsein kann für manchen Schnauzer zum Problem werden. Für die Zwingerhaltung ist dieser Vierbeiner völlig ungeeignet. Ihre Fellnase versteht sich auch als Wachhund und ist jederzeit dazu bereit, seine Familie zu verteidigen. Dabei sind ihm übertriebene Aggression und Nervosität fremd.

 

Woher kommt der Schnauzer?

 

Den Schnauzer gibt es schon seit 500 Jahren. Seine Ursprünge liegen in Süddeutschland. Ursprünglich war er als eine rauhaarige Variante des Pinschers bekannt. Der Hund wurde als sogenannter „Rattler“ eingesetzt. Er sorgte dafür, dass Ratten und Mäuse den Ställen und Scheunen eines Herren fernblieben. Als Wachhund trieb er auch so manchen Räuber in die Flucht. Auch als Wachhund von Reisenden zu Pferd konnte er sich bewähren.

 

Die gezielte Zucht des Schnauzers begann im Jahre 1882 durch den Hundezüchter Max Hartenstein. Der erste Rasseclub wurde 13 Jahre später gegründet. Die Differenzierung zwischen dem Schnauzer, dem Zwergschnauzer und dem Riesenschnauzer ist seit 1907 bekannt.

 

Die Gesundheit des Schnauzers

 

Bei manchen Schnauzern kann eine Hüftgelenksdysplasie auftreten. Lassen Sie bei Zuchttieren deshalb die Hüfte überprüfen. Der Hund kann auch anfällig für Tumore an den Zehen oder der Mundschleimhaut sein. Auch die Augenkrankheit PRA und Herzkrankheiten können auftreten. Manche Schnauzer leiden nach einer Kastration unter Harninkontinenz und neigen dazu Übergewicht zu entwickeln. Vermeiden Sie daher die Kastration, wenn sie nicht unbedingt notwendig ist.

 

Die Fellpflege

 

Der Schnauzer verfügt über ein drahtiges und hartes Haar. Das sollte regelmäßig gekämmt werden. Auf diese Weise können Sie Schmutz entfernen und Verfilzungen vermeiden. Lassen sie das Fell des Hundes zwei oder dreimal pro Jahr trimmen.

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