Hundeerziehung ist wichtig!

Erziehung – mit diesem Thema sollte sich jeder Hundehalter auseinandersetzen. Ein Hund muss das Zusammenleben zwischen Mensch und Hund erlernen, er muss mit dem Straßenverkehr zurechtkommen und auch wissen, wie er sich beim Kontakt mit Artgenossen zu verhalten hat.

So wie Kinder die grundlegenden Regeln unserer Gesellschaft erlernen, so braucht auch der Hund seine Hundeerziehung.

 

Das richtige Maß an Regeln

Auch bei der Hundeerziehung gilt: Auf das richtige Maß kommt es an. Gelten zu viele Regeln, fühlt sich Ihr Hund überfordert. Er wird abschalten und aufhören zu kooperieren.

Darf der Hund allerdings alles machen, was er will, dann wird er den Menschen als Rudelführer nicht mehr akzeptieren.

Ein Hund ist nicht dazu in der Lage, die Regeln des Straßenverkehrs richtig einzuschätzen. So gilt es hier, wichtige Kommandos zu erlernen und zu befolgen, um den Hund nicht in Unfälle zu verwickeln. Wichtig ist auch, dass der Hund lernt, in welchen Bereichen der Wohnung er willkommen ist und wo er nichts zu suchen hat.

Sie müssen ihm auch beibringen, welche Verhaltensweisen erwünscht sind und welche nicht.

 

Für jedes Alter die passende Hundeerziehung

Junge Hunde sind sehr neugierig und verspielt. Das ist eine gute Grundvoraussetzung für die Hundeerziehung. Halten Sie die Lern- und Übungsphasen kurz. Hunde in der Pubertät gelten als unkonzentriert.

 

Die Erziehung des erwachsenen Hundes

Verstehen Sie den erwachsenen Hund als ausgebildete Persönlichkeit. Respektieren Sie seine eigenen Vorlieben, Grenzen und Regeln. Hunde, die stets intellektuell gefördert worden sind, sind auch im erwachsenen Alter noch lernwillig und interessiert an neuen Herausforderungen.

 

Regeln sind Regeln

Bleiben Sie bei der Hundeerziehung stets konsequent. Ihr Hund wird Regeln nur akzeptieren, wenn Sie auch ohne Ausnahme durchgezogen werden. Regel, die am einen Tag gültig sind und an einem anderen nicht, werden Ihren Hund überfordern.

Inkonsequentes Verhalten kann junge Hunde verunsichern. Dies kann zu Angst oder Aggression führen. Etablieren Sie Ihre Rolle als Rudelführer.

 

Arbeiten Sie mit positiven Verstärkungen

Vor allem die positive Verstärkung ist ein wichtiges Werkzeug für die Hundeerziehung. Belohnen Sie erwünschtes Verhalten mit einem kleinen Leckerli oder mit Lob und Streicheln.

Je besser Sie Ihren Hund kennen gelernt haben, desto besser wissen Sie auch, auf welche Belohnungen er reagiert.

Setzen Sie Leckerlis sparsam und überlegt ein. Hier bieten sich vor allem auch gesunde Leckerbissen an.

Beziehen Sie Belohnungsleckerlis in den Ernährungsplan des Hundes ein. Er soll ja kein träges Schleckermaul werden.

 

Abwechslung macht Spaß

Welcher Mensch mag schon eine monotone Arbeit? Auch der Hund freut sich, auf unterschiedliche Weise herausgefordert zu werden. Bieten Sie Ihrem Vierbeiner immer wieder neue Reize und probieren Sie neue Herausforderungen aus.

Vor allem die Hütehunde wurden so gezüchtet, dass sie selbständig immer wieder neue Aufgaben übernehmen und eigene Entscheidungen treffen.

Ihr Hund entwickelt sich stetig weiter. Berücksichtigen Sie dies.

Was Ihrem Hund im Kindesalter vielleicht noch Spaß gemacht hat, muss ihn nicht notwendigerweise in fortgeschrittenen Jahren noch begeistern.

 

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