Der Hütehund

Schafe hüten. Das ist ein Job für den der Hund schon instinktiv geschaffen ist. Und doch ist eine Menge Zeit zu investieren, um einen Hund zum Hütehund auszubilden. Einige Hunderassen eigenen sich besonders gut als Hütehunde.

 

Der Hütehund in früheren Tagen

Die meisten Hüte- oder auch Treibhunde stammen von alten Hirtenhunden oder Bauernhunden ab. Damals stand vor allem die Wehrhaftigkeit des Tiers im Vordergrund. Ein starker Hütehund musste dazu fähig sein, Wölfe, Bären oder auch andere Raubtiere zu vertreiben. Heute muss der Hund vor allem agil und ausdauernd sein.

 

Bewährte Hunderassen

Als Allrounder der Hunderassen gilt der deutsche Schäferhund. Auch als Hütehund hat sich dieses intelligente Tier einen Namen gemacht. Geduldige Erziehung und stets körperliche und geistige Herausforderung sind die Ansprüche des Schäfer-Hütehundes.

 

Der Collie

Auch Collies können zu wetterfesten Hütehunden werden. Das kann etwa ein Border Collie sein, wie auch der Bearded Collie. Mit wachem Auge und schnellem Schritt haben diese Tiere schon vor Jahrhunderten im schottischen Hochland die Schafe gehütet.

 

Der Komondor

Das lange, zottelige Fell des Komondor sollte Sie nicht täuschen: Auch dieser Hund ist nicht einfach nur ein niedliches Haustier für die Kinder und die Familie, sondern auch ein begabter Hütehund. Sein Fell ist ein hervorragender Schutz gegen die unterschiedlichsten Witterungen.

Dieser Hund stammt aus Ungarn. Er benötigt viel Beschäftigung und Auslauf.

 

Der Bobtail

Auch der Bobtail kann mehr als ein Familienhund sein. Ebenfalls mit viel Fell gesegnet ist der Bobtail ein klassischer Arbeitshund. Das lässt sich schon aus seinem Namen, dem „Old English Sheepdog“ ableiten.

Weitere Hunderassen, die als Hütehunde zum Einsatz kommen, sind der Welsh Corgi Cardigan, der Kuvasz, der Briard und der Australian Shepherd.

 

Der Hütehund und seine Arbeit

Der Schwerpunkt der Arbeit des modernen Hütehundes liege im Behüten der Herde, nicht im Beschützen. Die Herde wird zusammengehalten. Denn unbehütete Schafherden neigen dazu, sich im Verlauf der Zeit zu zerstreuen.

Hütehunde helfen dabei zu verhindern, dass einzelne Schafe verloren gehen oder einen Unfall erleiden.

 

Der Herdenschutzhund

Im Gegensatz zum Hütehund hat der Herdenschutzhund auch die Aufgabe, die Herde zu verteidigen. Herdenschutzhunde kommen nicht nur bei Schafen, sondern auch bei Großvieh zum Einsatz. Als Herdenschutzhunde sind auch größere Hunde gerne gesehen.

Der Begriff „Hirtenhund“ lässt sich nicht einfach abgrenzen vom Hütehund und vom Herdenschutzhund. Der Hirtenhund erfüllt oft beide Aufgaben: Das Behüten und den Schutz der Herde.

 

Die Ausbildung des Hütehundes

Ein Hütehund benötigt eine solide Ausbildung, er kann nicht von Natur aus mit der Herde arbeiten. Er muss lernen, nicht zu beißen und ein Gefühl für die Herde entwickeln.

Ein Hütehund muss seine Forderungen an die Herde mit Nachdruck durchsetzen, ohne ein Tier zu verletzen.

Hüten ist dabei als eine abgeschwächte Form des Jagens zu versehen. Der Jagdtrieb wird dabei für das Zusammentreiben der Beute eingesetzt.

Hütehunde freuen sich über Arbeit und Aktivität. Sie können auch bei der Suche nach vermissten Menschen hervorragend eingesetzt werden.

 

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