Ein glänzendes Fell, ein freundlicher Gesichtsausdruck und fließende Körperbewegungen. So wirkt der Golden Retriever auf den ersten Blick auf uns. Er gleitet mit großen und kräftigen Schritten über den Boden und freut sich über viel Bewegung. Er ist ein sehr guter Begleiter auch auf anspruchsvollen Spaziergängen.
Die Herkunft des Golden Retrievers
Schon Lord Tweedmouth war im Jahre 1865 begeistert von der gelben Farbe seines Golden Retrievers „Nous“, den er im englischen Brighton entdeckte. Dieser wurde als Deckrüde für eine leberfarbige Tweedwater-Spaniel-Hündin eingesetzt. Mit der Zielsetzung den Spürsinn und die Knochen zu stärken folgten Kreuzungen mit dem Labrador Retriever, dem Irish Red Setter und verschiedenen Schweißhundearten.
Das Ergebnis dieser Züchtung war der Golden Retriever, wie wir ihn heute kennen. Die Hunderasse wurde im Jahre 1908 registriert, zunächst auf den Namen „Yellow Retriever“. Der Name „Golden Retriever“ wurde im Jahre 1920 festgelegt.
Der Golden Retriever – Ein sanfter Hund
Ein sanftes Wesen und ein ausgeglichener Charakter kennzeichnen den Golden Retriever. Es ist nicht schwer, diesen Hund zur Aktivität zu motivieren. Er ist überall immer mit dabei. Das gilt sowohl für Outdoor-Aktivitäten, wie auch für die Beschäftigung im Haus. Wie alle Retriever nimmt auch der Hund mit dem goldenen Fell alles gerne in den Mund, was dort hineinpasst.
Gegenstände werden gezogen, getragen oder mitgeschleift. Dieser Hund liebt das Wasser und Sie sollten stets auf seine Sicherheit achten, wenn ein gefährliches Gewässer in der Nähe ist. Gehen Sie beim Hundetraining sorgfältig mit diesem Hund um, der Golden Retriever gilt als ein sehr besorgter Hund.
Die Gesundheit des Golden Retrievers
Wie andere Hunderassen auch, kann der Golden Retriever unter Augenkrankheiten leiden. Auch Hüft- und Ellenbogengelenksdysplasien können auftreten. Diese Krankheiten können sehr schmerzhaft sein und die Bewegungsfreiheit des Tiers einschränken. Lassen Sie vom Tierarzt die Hüfte begutachten, bevor Sie den Hund zur Züchtung einsetzen.
Viel tägliche Bewegung
Wenn Ihr Hund in guter Form bleiben soll, dann braucht er recht viel Bewegung. Das gilt vor allem für den erwachsenen Hund, Welpen sollten sich nicht überanstrengen. Anderenfalls könnten Gelenkprobleme entstehen. Zwei Stunden Bewegung am Tag sind für den erwachsenen Retriever angemessen. Wenn Sie selbst Zeit und Lust haben, begleitet Sie Ihr Golden Retriever auch gerne auf längeren Touren.
Die Ernährung
So wie die meisten großen Hund, so hat auch der Golden Retriever einen ordentlichen Appetit. Doch nicht nur die Menge der Nahrung ist entscheidend, auch die richtige Zusammensetzung aus Mineralstoffen und Vitaminen ist für die gesunde Ernährung wichtig. Manche Golden Retriever neigen dazu, Blähungen und Magenprobleme zu entwickeln. Manchmal kann es auch zu einer Magendrehung kommen. Verteilen Sie mehrere kleine Mahlzeiten über den Tag.
Die Pflege des Golden Retrievers
Bürsten Sie den Hund regelmäßig. Sein dichtes Fell braucht das. Die Unterwolle dieses Hundes ist wasserabweisend und damit sehr dicht. Dieses Fell darf nicht verfilzen. Das kann dem Tier anderenfalls Schmerzen bereiten. Reinigen Sie das Fell, wenn es sich mit Wasser vollgesaugt hat und Matsch darin hängen geblieben ist.
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6 Kommentare zu „Golden Retriever – geduldig und sanft“
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