Erste Hilfe beim Hund

Gesundheit ist die wichtigste Basis für ein gutes Leben. Das gilt für den Menschen genauso, wie für den Hund. Und wer gesund ist, neigt manchmal zu vergessen, wie groß der Wert der Gesundheit ist. Wir spüren Schmerzen, wenn körperlich etwas nicht stimmt. Ist der Schmerz vorbei, richtet sich unsere Aufmerksamkeit an andere Dinge. Wenn der Hund einen Unfall erleidet oder es ihm aus anderen Gründen nicht gut geht, dann ist Erste Hilfe angesagt. Lesen Sie in diesem Artikel, was Sie selbst für Ihren Hund tun können, bevor der Tierarzt seine Behandlung beginnt.

 

Erste Hilfe kann Leben retten

 

Verletzungen und Erkrankungen. Die Vielfalt der gesundheitlichen Störfaktoren ist beim Hund so groß wie beim Menschen. Hunde erleiden Knochenbrüche, sie können einen Hitzschlag bekommen, oder der Magen dreht sich. Und manchmal kann sich auch eine lebensbedrohende Situation ergeben. Gut, wenn Sie sich dann im Vorfeld mit der Ersten-Hilfe für Hunde befasst haben. Sie müssen nicht zum Tiermediziner werden und Sie müssen auch nicht auf jede Notlage eine Antwort haben. Zu vielfältig sind die Probleme, die auftreten können. Beherzigen Sie aber ein paar grundsätzliche Regeln, wenn Ihr Hund unerwartet gesundheitliche Probleme bekommt.

 

Grundregeln für den Notfall

 

  • Bewahren Sie Ruhe. Panik ist keine Hilfe. Atmen Sie tief durch und konzentrieren Sie sich auf das, was zu tun ist. Stress überträgt sich auf den Hund und macht die Sache noch schwieriger.
  • Sichern Sie den Hund. Nehmen Sie ihn an die Leine und legen Sie bei Bedarf auch den Maulkorb an.
  • Versuchen Sie, den Hund zu beruhigen. Wirken Sie mit ein paar ruhigen Worten entsprechend auf Ihren Hund ein. Vermeiden Sie jede unnötige Berührung, die für das Tier unangenehm sein könnte.
  • Vermeiden Sie Stress. Jede Person, die gerade nicht helfen kann, sollte auf Abstand gehalten werden. Vermeiden Sie ein Durcheinander.
  • Die stabile Seitenlage ist oft die Basis für eine sinnvolle erste Hilfe beim Hund. Achten Sie darauf, dass seine Atemwege frei sind.

 

Erste Hilfe: So können Sie helfen

 

Erste Hilfe Kurse werden auch für Hundehalter angeboten. Legen Sie sich aber auch eine Hundeapotheke zu, die Sie immer mit sich führen, wenn Sie mit dem Vierbeiner unterwegs sind. Halten Sie auch immer die Telefonnummer des Tierarztes griffbereit.

 

Starke Blutungen stoppen

 

Es kann verschiedene Ursachen für starke Blutungen beim Hund geben: Das kann ein Unfall sein oder eine Beißerei mit einem anderen Hund. Auch ein offener Knochenbruch kann zur Blutung führen. Legen Sie bei starken Blutungen einen Druckverband an. Wenn dieser nicht ausreicht, können Sie die Wunde auch abbinden. Sorgen Sie auch für eine Desinfektion der Wunde. Dies gilt vor allem auch für Bissverletzungen.

 

Erste Hilfe beim Erstickungsanfall

 

Wenn Ihr Hund etwas verschluckt hat, was in den Atemwegen festsitzt, dann kann dies zum Erstickungsanfall führen. Auch ein Insektenstich kann diese Folge haben. Entfernen Sie den Gegenstand aus dem Rachenraum und sorgen Sie für eine Kühlung des Halses.

 

Weitere Notfälle

 

Beim Hitzschlag ist der Hund sofort in den Schatten zu bringen. Legen Sie ihm ein feuchtes Tuch über den Hals. Gehen Sie bei einer Vergiftung sofort zum Tierarzt, versuchen Sie nicht den Hund zum Erbrechen zu bringen.