Der deutsche Schäferhund

Die Herkunft und die Aufgabe des deutschen Schäferhunds sind durch seinen Namen schon beantwortet: Der deutsche Schäferhund ist ein Hütehund und er kommt aus Deutschland.

Seine traditionelle Aufgabe war die Arbeit mit den Schafen, er hatte auch stets einen Blick auf den Besitzer des Schäfers.

Schon seit dem 7. Jahrhundert ist die Arbeit der Urtypen des deutschen Schäferhundes dokumentiert. Der Dresdner Hauptmann Max von Stephanitz gilt als der Zuchtpionier des deutschen Schäferhundes.

Er entwickelte die Rasse im ausgehenden 19. Jahrhundert aus stock- und kurzhaarigen Hütehunden. Ein Hund namens „Horand von Grafrath“ war die Referenz und das Zuchtziel aller deutschen Schäferhunde.

Entscheidend für die Zucht war die Intelligenz des Tieres und sein robustes Wesen. Die Schönheit galt als sekundär. Die Einfuhr des deutschen Schäferhundes nach Australien war lange Zeit verboten. Es wurde eine Vermischung mit Dingos und damit eine Gefahr für die Schafherden befürchtet.

 

Das Erscheinungsbild des deutschen Schäferhundes

Ein Rüde erreicht ein Gewicht von bis zu 40 Kilogramm und eine Schulterhöhe von 65 Zentimetern. Der Körperbau ist lang und muskulös. Die Ohren stehen aufrecht und neigen sich leicht nach vorne.

 

Ein lernwilliger Hund

Der deutsche Schäferhund vereinigt praktisch alles, was ein professioneller Arbeitshund benötigt:

  • Intelligenz,
  • Nervenstärke,
  • Lernwilligkeit,
  • Gehorsam.

Der deutsche Schäferhund gilt als sehr aufmerksames und selbstsicheres Tier.

Daher war er auch als Wachhund gut geeignet. Aufgrund seines ausgeglichenen Wesens ist er auch als Familienhund ein gern gesehener Begleiter. Dabei gilt seine Treue zum Menschen als unerschütterlich.

Er verträgt sich gut mit Artgenossen und kann bei entsprechender Sozialisierung auch mit anderen Hunderassen gut umgehen.

 

Der deutsche Schäferhund ist kein Anfängerhund

Konsequentes Auftreten und eine solide Erziehung sind vonnöten, damit der deutsche Schäferhund zu einem soliden Begleiter als Familienhund wird.

Eine konsequente Unterordnung gegenüber dem Menschen ist unabdingbar. Ansonsten kann es passieren, dass der Hund eine dominante Rolle einnimmt oder auch einen übergeordneten Schutz bzw. Beutetrieb entwickelt.

Da der Schäferhund über enorme Kraft und eine beachtliche Größe verfügt, kann dies zu Problemen führen.

 

Bewegung und Beschäftigung

Der deutsche Schäferhund benötigt viel Auslauf und er will auch gefordert werden. Diese Bedürfnisse sollten Sie auch bei der Hundeerziehung berücksichtigen. Der Schäferhund bleibt ein Leben lang neugierig und verspielt. Übungen, wie die Fährtensuche oder Mantrailing an der Schleppleine werden ihn interessieren und beschäftigen.

 

So pflegen Sie den deutschen Schäferhund

Je nach Felllänge ist es recht einfach das Fell des Hundes zu pflegen. Regelmäßiges Kämmen oder Bürsten führt zu einem schönen Fell.

Es ist auch möglich, dem Schäferhund mit dem Trimmer einen Korrekturschnitt zu verpassen. Behalten Sie auch die Zahnpflege des Schäferhundes im Blick. Im Idealfall werden seine Zähne einmal täglich gereinigt.

Halten Sie stets entsprechende Kauartikel zur Verfügung und behalten Sie auch den Zahnstein im Blick.

Die Größe des deutschen Schäferhundes führt bei manchen Tieren zu Hüft- und Ellenbogenproblemen. Auch Überzüchtungen können zu entsprechenden Schwierigkeiten führen.

 

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