Die deutsche Dogge

Die deutsche Dogge gilt als eine der älteren Rassen der modernen Hundezucht. Sie gilt als besonders anmutig und sie verfügt über eine einzigartige Ausstrahlung und Eleganz. Und natürlich über eine herausragende Größe.

 

Die Herkunft der deutschen Dogge

Ihrem Namen zum Trotz liegt ihre Herkunft nur teilweise in Deutschland. Im 16. Jahrhundert wurden Doggen schon in Texten aus England erwähnt. Damals als einer Kreuzung des irischen Windhunds mit den Mastiffs.

Auch der Begriff „Dogge“ leitet sich vermutlich vom englischen Begriff des Hundes „Dog“ ab. Auch in der Antike gab es bereits Abbildungen auf Steintafeln, die der Dogge recht ähnlich sahen.

Auf dem europäischen Festland war es üblich, die Bullenbeißer-Schläge mit Jagdhunden und mit Windhunden zu paaren. Die Ergebnisse dieser Kreuzungen wurden dann für Hetzjagden nach Bären, Wölfen oder Schwarzwild eingesetzt.

Im Jahre 1867 nahm der Wiener Kynologe Leopold Fitzinger die Unterscheidung zwischen drei Varianten der Dogge vor:

  • Die gemeine Dogge,
  • die englische Dogge,
  • die dänische Dogge.

Die deutsche Dogge entspricht dabei einer besonders großen dänischen Dogge.

 

Das Aussehen der deutschen Dogge

Die deutsche Dogge ist extrem groß, verfügt aber gleichzeitig über elegante Züge. Ein Rüde kann eine Widerristhöhe von 80 Zentimetern erreichen. Die Züchtung der deutschen Dogge war zeitweise von einem Gigantismus geprägt, der teilweise auch zu schweren Krankheiten bei den anmutigen Tieren geführt hat.

Die größte deutsche Dogge wird im Guinness Buch der Rekorde mit einer Höhe von 108 Zentimetern beschrieben.

 

Der Charakter der deutschen Dogge

Für manchen Menschen mag dieser große Hund fast schon angsteinflößend sein. Tatsächlich verbirgt sich in diesem Tier ein feinfühliger und sanftmütiger Charakter. Dieser will von empathischer Hand kompetent geführt werden.

Die Dogge ist kein Tier für den Hundeanfänger.

Viel muss passieren, bis eine deutsche Dogge wirklich aggressiv wird. Aber niemand sollte vergessen, dass das Tier im Zweifelsfalle über enorme Kräfte verfügt. Gute Erziehung und fachkundige Haltung ist bei einem Tier dieser Größe unverzichtbar.

Die meisten deutschen Doggen bellen nicht viel. Sie verfügen aber über einen ordentlichen Bass.

 

Die Haltung der deutschen Dogge

Eine deutsche Dogge zu besitzen kann teuer werden. Denn sie benötigt Futter nicht nur in guter Qualität, sondern auch in ordentlicher Menge. Und sie benötigt natürlich auch viel Platz. Darf Ihre Dogge das Sofa benutzen, dann ist ein Zweisitzer schnell ausgefüllt.

In einer kleinen Etagenwohnung ist die Dogge meistens nicht gut aufgehoben. In einem großen Haus mit Garten kann sie sich wohlfühlen.

Die deutsche Dogge wird auf dem Land leichter glücklich als in einer hektischen Großstadt. Der große Hund benötigt viel Auslauf. Er ist also kein Haustier für Stubenhocker.

Die deutsche Dogge kann locker ihre 90 Kilogramm auf die Wage bringen. Behalten Sie dies im Hinterkopf, bevor Sie sich das große Tier anschaffen.

Es kann ja durchaus auch einmal vorkommen, dass Sie die Dogge tragen müssen, wenn sie einmal krank wird.

 

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