Der Chihuahua – Ein Zwerg unter den Rassehunden

Ein kleiner Hund mit einem großen Beschützerinstinkt, das ist der Chihuahua. Er ist ein treuer Begleiter und ein mutiger Zeitgenosse. Sein Mut kann ihm natürlich auch manchmal zum Verhängnis werden, denn all zu gerne vergisst er, wie klein er ist. Und wenn es ihm darum geht seinen Hundehalter zu beschützen, dann können sich für den Zwerg geradezu kuriose Situationen ergeben.

 

So sieht der Chihuahua aus

 

Der Chihuahua erreicht eine Größe von 15 bis 23 Zentimetern. Dementsprechend ist er natürlich auch ein Leichtgewicht: Zwischen 1,5 und 3 Kilogramm sind für den Chihuahua ein gutes Gewicht. Seine Fellfarben treten in den unterschiedlichsten Kombinationen und Nuancen auf. Seine Ohren erinnern an die Fledermaus und seine Augen sind groß und ausdrucksstark.

 

Die Erziehung des Chihuahuas

 

Der Chihuahua braucht eine konsequente Erziehung. Er neigt dazu, viel zu Bellen und zu Knurren, wenn man ihm das nicht abgewöhnt. Er gilt als ein Dickkopf und sein Durchsetzungswille kann viele Probleme bereiten. Wenn er regelmäßig die Hundeschule besucht, kann er auch als Anfängerhund gehalten werden.

 

Ein Hund auch für kleine Wohnungen

 

Seine Größe bietet es an: Sie können den Chihuahua auch als Stadthund in einer kleinen Wohnung leben lassen. Er ist ein guter Begleithund, auch für Paare oder Alleinstehende. Er bleibt allerdings nicht gerne alleine, das bedeutet viel Stress für ihn. Er benötigt seinen Auslauf und viel Beschäftigung. Kleine Kinder, die viel schreien und heulen, bedeuten Stress für den Chihuahua. Mit älteren Kindern kann er gut klarkommen.

 

Die Geschichte des Chihuahuas

 

Zur Abstammung der Chihuahuas gibt es ganz unterschiedliche Geschichten, die schwer zu beweisen sind. Manche Experten sehen seine Herkunft bei den Azteken in Mexiko. Hier lebte er als Haustier, möglicherweise aber auch als Opfertier. Seit dem 19. Jahrhundert wird der Chihuahua gezüchtet und nach Nordamerika und Europa verkauft. Der Name „Chihuahua“ steht für einen trockenen und sandigen Ort und leitet sich von einer Provinz in Mexiko ab.

 

Der Mini-Chihuahua

 

Eher umstritten sind die Versuche, den kleinen Hund noch kleiner zu züchten. Denn diese gelten als sehr schwach und sie leiden unter vielfältigen gesundheitlichen Problemen. Seriöse Züchter bieten solche Tiere nicht an.

 

Bewegung für den Chihuahua

 

Denken Sie daran, dass auch sogenannte „Handtaschenhunde“ körperliche Bewegung und geistige Auslastung benötigen. Chihuahuas sind sehr gut im Apportieren und sie lieben Suchspiele. Aufgrund ihrer Größe sind sie keine guten Begleiter für das Joggen oder für Radfahrer. Fehlt die körperliche Aktivität, so neigt der Zwerg schnell dazu, Übergewicht anzusetzen.

 

Die Pflege des Chihuahuas

 

Das Langhaar-Fell des Chihuahuas will regelmäßig gebürstet werden. Es neigt zum Verfilzen und auch Schmutz kann sich hier verfangen. Der Kurzhaar- Chihuahua ist etwas pflegeleichter. Achten Sie auch auf die Pflege der Augen, der kleine Hund neigt dazu Tränenstein und Tränenflecken zu bilden. Auch Fehlstellungen der Zähne sind beim Chihuahua nicht selten. Mit den Ohren hat er hingegen seltener Probleme.