Corona Überträger Hund?

Das Leben der Menschen hat sich im Frühjahr 2020 verändert. Die Nachrichten-Medien kennen praktisch nur noch ein Thema: Covid-19. Die Regierungschefs in Deutschland präsentieren sich im Wettlauf des Lockdowns, dann der Lockerungen. Wir schützen uns vor Sozialkontakten und dem Kontakt mit anderen Menschen, um uns nicht zu infizieren. Aber wie sieht es eigentlich mit der Übertragung zwischen Mensch und Hund aus?

 

Kann ein Hund an Corona erkranken?

 

Die Übertragung von Covid-19 erfolgt in aller Regel von Mensch zu Mensch. Tatsächlich ist in der Volksrepublik China aber ein Fall dokumentiert worden, in dem auch ein Hund positiv auf Corona getestet wurde. Dieser Hund zeigte jedoch zu keinem Zeitpunkt Anzeichen einer Krankheit. Es gibt auch keine Belege dafür, dass Hunde bei der Verbreitung von Covid-19 eine Rolle spielen. Weitere Studien sollen hier für noch mehr Klarheit sorgen.

 

Corona im Hundefell?

 

Theoretisch wäre eine Übertragung von Covid-19 im Hundefell möglich. So etwa, wenn der Hund mit einem hustenden oder niesenden Menschen in Kontakt geraten ist. Sie sollten es vermeiden, den Hund zu streicheln und anschließend ins Gesicht zu fassen.

 

Vorsichtsmaßnahmen für Hundebesitzer

 

Covid-19 ist eine recht junge Mutation des Coronavirus. Und was wir heute darüber wissen, steht nicht immer auf einem festen Fundament. So ist es sicherlich kein schlechter Rat, bei einer Infektion nicht nur den Kontakt zu anderen Menschen, sondern auch zu Hunden zu reduzieren. Regelmäßiges Händewaschen nach dem Umgang mit Tieren oder deren Futter ist immer ein guter Ratschlag. Auch jenseits der Pandemie.

 

Sorgen Sie für eine Ersatzbetreuung

 

Wer an Covid-19 erkrankt ist, sollte sich vorsichtshalber um eine Ersatzbetreuung für den Hund kümmern. Auch wenn der Hund vermutlich kein Überträger der Krankheit ist, sollten Sie sich selbst keinen zusätzlichen Risiken durch Viren oder Bakterien aussetzen, die vom Hund übertragen werden.

 

Haben Tierärzte geöffnet?

 

Der Tierarzt gilt als „systemrelevant“. Er darf also auch in Corona-Zeiten seine Praxis geöffnet halten. Viele Tierärzte setzen allerdings auf einen eingeschränkten Dienst. Das bedeutet: Sie sollten Ihren Besuch beim Tierarzt voranmelden. Einige Tierärzte bieten nur die Grund- oder Notversorgung an.

 

Für den Menschen gelten beim Betreten der Praxis verschärfte Sicherheitsmaßnahmen. Tragen Sie einen Mundschutz und desinfizieren Sie Ihre Hände. Gute Tierarztpraxen setzen auf eine regelmäßige Desinfektion aller Oberflächen und aller Gegenstände, die mit dem Hund in Kontakt gekommen sind.

 

Unter Quarantäne

 

Wenn Sie sich aufgrund einer Corona-Infektion selbst unter Quarantäne befinden, dann ist der Gang zum Tierarzt natürlich tabu. Suchen Sie jemanden, der für Sie diese Aufgabe erledigt. Auch das tägliche Gassi-Gehen sollten Sie delegieren. Denn Quarantäne muss bedeuten, dass Sie zu Hause bleiben. Viel zu schnell kommen Sie auf einem Spaziergang in Kontakt mit anderen Hundehaltern. All zu schnell verfallen Sie in alte Gewohnheiten. Und das ist sicherlich nicht das Ziel einer Quarantäne.

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