Mein Hund bellt zu viel

Ein Hund, der mit dem Kläffen nicht mehr aufhören will. Abhängig von der Tonlage kann das schon ganz schön auf die Nerven gehen. Es kann Unterschiedliche Gründe dafür geben, dass der Hund viel bellt.

Von Ängsten bis zur Warnung oder auch einfach nur Aufregung können Gründe für das Bellen sein.

 

Der Auslöser für das Bellen

Um dem Hund unerwünschtes Bellen abzugewöhnen ist es wichtig, den Auslöser für das Bellen verstehen zu lernen. Denn Abhängig vom Grund des Bellens müssen Sie als Hundehalter auch unterschiedlich reagieren.

Wenn Ihr Hund bellt, weil er mit Ihnen spielen möchte, so kann Ihre Antwort auf das Bellen anders ausfallen als bei einem Bellen aus Angst.

Bellen und die Hundeerziehung

Es ist ein Irrtum mancher Hundebesitzer, dass wir das Bellen des Hundes nicht beeinflussen können. Jeder Hund bringt seine eigene Ausprägung an Gesprächigkeit mit, aber diese ist durchaus trainierbar. Behalten Sie immer die Nerven, egal aus welchem Grund und wie intensiv Ihr Hund bellt.

Das ist nicht immer einfach, denn ständiges Bellen kann die Nerven strapazieren. Schimpfen hilft dann wenig, das kann sogar noch zum Ansporn werden, noch mehr zu bellen.

 

Mein Hund will etwas von mir

Manche Hunde bellen, weil sie etwas vom Menschen haben möchten. Das kann ein Leckerli sein oder auch nur Aufmerksamkeit. Wenn Sie darauf reagieren und ihm gegen, was er haben möchte, dann wirkt das wie eine positive Verstärkung für den Hund, dass das Bellen seine Wirkung erzielt.

Schenken Sie Ihrem Hund erst dann wieder Aufmerksamkeit, wenn er mit dem Bellen aufgehört hat. Belohnen Sie ihn für das Nicht-Bellen.

 

Trainieren Sie alternative Verhaltensweisen

Überlegen Sie sich, was Ihr Hund machen sollte, anstatt des Bellens. Vielleicht könnte er sich auf seine Decke legen. Oder er kann sich Ihnen nähern. Üben Sie diese Verhaltensweisen und lernen Sie dabei, das Bellen zu ignorieren.

Es gilt die Faustregel: Was Aufmerksamkeit bekommt, wird verstärkt. Was ignoriert wird, wird vernachlässigt.

 

Der Hund bellt, wenn er Angst hat

Finden Sie heraus, was Ihren Hund verunsichert. Angst wird nicht dadurch verschwinden, dass sie ignoriert wird. Vermeiden Sie es, Ihren Hund zu bestrafen und trainieren Sie Ihren Hund, mit der Angst umzugehen. Senden Sie Entspannungssignale aus.

 

Wenn der Hund im Garten bellt

Ein Hund, der sich im Garten lautstark artikuliert, ist nicht nur für seine Familie eine Belastung, sondern auch für die Nachbarschaft. Vielleicht ist dem Hund langweilig und er sucht nach einer Beschäftigung. Sorgen Sie dafür, dass der Hund im Garten ausgelastet ist. Lassen Sie ihn nach kleinen Gegenständen oder Futter suchen.

Führen Sie mit ihm ein paar Übungen aus, die Sie vom Hundesportplatz her kennen. Falls Ihr Hund im Garten andere Menschen oder Hunde anbellt, so können Sie ihn ins Haus rufen.

 

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