Der alte Hund – betagt, aber glücklich

Das Leben wird nicht einfacher, wenn die Jahre voranschreiten. Das ist beim Menschen nicht anders als beim Hund. Die Besuche beim Arzt werden häufiger und hier wie dort zwickt es eben ein bisschen.

Die körperlichen Fertigkeiten lassen nach und die ganz großen Erlebnisse liegen schon etwas zurück. Und manchmal muss der alte Hund auch seine Ernährung umstellen.

 

Wann ist ein Hund alt?

Wie beim Menschen, macht sich beim Hund das Alter ganz individuell bemerkbar. Größere Hunde neigen dazu, schneller zu altern, als der kleine Hund.

So zeigen etwa dänische Doggen bereits mit fünf oder mit sechs Jahren oft deutliche Altersbeschwerden, während sich diese beim Golden Retriever erst mit acht oder zehn Jahren bemerkbar machen.

Manch ein Chihuahua ist auch noch mit 10 oder 11 Jahren so agil, wie in jungen Jahren.

 

Wie schnell ein Hund altert ist von unterschiedlichen Faktoren abhängig:

  • Die genetische Veranlagung,
  • die Ernährung,
  • die Umgebung, in der der Hund aufwächst und lebt.

 

Der alte Hund und seine Krankheiten

Typische Hundekrankheiten, die beim Hund im fortgeschrittenen Alter auftreten ist etwa die Arthritis, die darauf Einfluss hat, dass der Hund immer langsamer wird. Seine Wandertouren werden kürzer und er ermüdet schnell beim Spielen.

Beim Aufstehen hat er Schwierigkeiten und eine angenehme Schlafposition im Hundebett ist schwer zu finden. Vor allem das Treppensteigen bereitet ihm Probleme und auch der Einstieg in das Auto wird immer beschwerlicher.

Manch ein betagter Hund leidet auch unter Leber-, Nieren- oder Herzerkrankungen. Dies kann dazu führen, dass der Hund abmagert.

Es gibt aber auch den umgekehrten Fall: Der Hund wird träge und leidet unter Bewegungsmangel. Dies führt zu Übergewicht.

 

Zahnbeschwerden beim alten Hund

Manche Hunde bekommen schon im Alter von zwei bis drei Jahren die ersten Zahnbeschwerden. Werden die Zähne nicht rechtzeitig durch den Tierarzt versorgt, so kann das schon zum Zahnverlust führen, bevor der Hund richtig betagt ist.

Starke Zahnschmerzen können dazu führen, dass der Hund Schwierigkeiten bei der Nahrungsaufnahme hat. Dies wiederum führt zum Gewichtsverlust.

 

Was der Hundehalter tun kann

Besuchen Sie mit Ihrem Hund regelmäßig den Tierarzt. Manch eine Krankheit entwickelt sich im Verlauf der Zeit ganz verborgen. Gut, wenn das Krankheitsbild schon frühzeitig erkannt wird. Ihr Tierarzt kann auch eine adäquate Einordnung des Gewichts Ihres Hundes vornehmen. Ist der zu dick oder zu dünn?

 

Der alte Hund und seine Ernährung

Wird Ihr Hund zu einem trägen Dickerchen, so steigt das Risiko, dass er an Herzkrankheiten oder Diabetes erkrankt. Auch Hautkrankheiten und Krebs treten beim übergewichtigen Hund häufiger auf.

In diesem Fall kann eine kalorienarme Diät sinnvoll sein und auch fettverbrennende Verbindungen aus Aminosäuren und L-Carnitin können helfen.

Fettsäuren, wie DHA oder EPA können dabei helfen, dem Gelenkverschleiß und der Arthritis entgegen zu wirken. Falls der alte Hund unter Herzproblemen leidet, ist eine natriumarme Diät oft eine sinnvolle Option.

 

Bewegung auch im Alter

Es ist nie zu spät, mit dem Sport anzufangen. Das gilt für den Menschen, wie für den Hund gleichermaßen. Bieten Sie Ihrem Hund Aufgaben und Bewegung.

Auch betagte Hunde lösen gerne Futter Puzzles. Behalten Sie im Blick, welche Wanderstrecken Ihr Hund im Alter noch bewältigen kann.

 

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